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Unser Weg führt uns vorerst auf den Donnerkogel und weiter
direkt am Grat zum Strichkogel. Der Donnerkogel ist kein Wanderberg.
Immer wieder gilt es einige Steilstufen zu überwinden, die
sehr felsig sind. Besonders bei Näße kann das sehr unangenehm
sein. Es ist eine hochalpine Tour. Am Weg zum Strichkogel erhöhen
sich die Schwierigkeiten beträchtlich und auch die Besteigung
des Angersteins ist nicht einfach.
Von der Seilbahnstation geht es anfangs auf breitem Weg zur Gablonzerhütte.
Nun verläßt man den breiten Weg und wendet sich nach
links steil bergan zum Törlecksattel. In unmittelbarer Nähe
beginnt auch der beliebte Intersport Klettersteig auf den Donnerkogel.
Einige Minuten später erreichen wir bei einer Wiese den Unteren
Törlecksattel, wo der Weg auf den Donnerkogel nach links abzweigt.
Der Weg, der gerade weiter geht, führt zu Stuhlalm.
Der Große Donnerkogel ist der nördliche Eckpfeiler des
Gosaukammes.Die Aussicht vom Gipfel Richtung Dachstein und Bischofsmütze,
der herrliche Tiefblick zum Gosausee hat schon immer die Bergsteiger
fasziniert.
Beim Rückweg kommt man nach ca. 10 Minuten an einer Weggabelung
vorbei. Hier wenden wir uns nun in Gehrichtung nach links und erreichen
bald ein erstes kurzes Steilstück.
Ein versicherter Steig führt steil hinunter zur Gaisriesenscharte.
Hier ist es gut eine Selbsteinschätzung zu treffen und sich
vorzuhalten, daß der Weg in Folge teils am Grat sehr ausgesetzt
wird. Kinder sollten hier auf jeden Fall angeseilt werden.
Wer den Schwierigkeiten gewachsen ist, wird jedoch begeistert sein.
Kurz vor Erreichen des Strichkogels führt der Weg etwas hinunter
und steil bergan durch eine Rinne in eine Scharte. Von hier erreicht
man in wenigen Minuten den Gipfel des Strichkogels.
Vom Strichkogel steigt man dann auf markiertem Weg zur Stuhlalm
ab. Nach ca. 10 Minuten gelangt man zu einer Abzweigung, die links
ein kleines Steigerl zur Weitscharte und weiter zum Angerstein führt.
Wir bleiben auf dem markierten Weg und steigen zur 1461 m hoch gelegenen
Stuhlalm ab. Bei einer Pause in der netten Almwirtschaft sollte
man bedenken, daß die letzte Seilbahn um ca. 17 Uhr talwärts
fährt.
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