|
|
|
Gamsfeld, 2027 m
|
|
Ausgangspunkt:
|
Rußbach am Paß Gschütt
|
|
Gehzeit:
|
3 bis 4 Stunden zum Gipfel
|
|
|
|
Der überwältigende Blick vom Gipfel
|
Schon von der Terasse des Gosauerhofs kann man den formschönen
Gipfel des Gamsfeld erblicken. Der Ausgangspunkt in Russbach ist von
Gosau schnell erreicht. Über den Paß Gschütt erreicht
man in wenigen Minuten Rußbach, wo man gleich bei der Ortseinfahrt
nach rechts zur Kirche abbiegt. Knapp vor der Kirche biegt man wieder
rechts ab und auf einer sehr schmalen Straße fährt man
wenige hundert Meter bis man zu einem Parkplatz kommt. (2 Euro Parkgebühr).
Hier lassen wir das Auto stehen und haben nun mehrere Möglichkeiten
den Gipfel zu bezwingen.
Wir folgen einer asphaltierten Straße, also nicht der Forststraße,
scharf nach rechts. Nach 200 Meter sehen wir zur rechten vor uns ein
Haus, links führt eine schmale Schotterstraße in den Wald.
Sie ist durch einen Schranken versperrt. Ein gelber Wegweiser weist
uns hier den Weg und gibt die Zeit zum Gipfel mit 4 Stunden an. Ganz
solange werden wir wohl nicht brauchen. Die Schotterstraße ist
wirklich schmal und endet bald. Über einen Hohlweg geht es weiter.
Eine Abzweigung zur Rinnbergalm lassen wir links liegen.
Etwas gelitten hat der Weg bald danach aufgrund von Holzarbeiten.
Wir gelangen nun zum Ende einer Forststraße. Kurz ist der Weg
nicht wirklich ersichtlich, doch wir überqueren die Straße
einfach gerade und sehen ein Stück weiter oben einen Zaun mit
einer kleinen Öffnung, die den Weiterweg vermittelt.
Bald danach stoßen wir erneut auf eine Forststraße, die
von der Rinnbergalm zur Angerkaralm führt. Während die Forststraße
in langen Serpentinen bergwärts führt, nützen wir die
Abkürzungen und wandern gerade aufwärts. Bei der Angerkaralm
hört die Forststraße nun endgültig auf. Ende September
beginnt hier die Sonne um ½ 10 Uhr zu scheinen. Im Hintergrund
ist das Tennengebirge das erste Mal zu sehen und auch der Großvenediger
taucht am Horizont auf.
Zur rechten scheint der Gipfel schon greifbar, der Weg wird nun steiler,
aber beim Erreichen des "Gipfels" wird sichtbar, dass es
sich nur um einen Sattel handelt und das Gamsfeld noch weiter hinten
liegt. Der Weg ist hier nun flacher und es ist auch nicht mehr sonderlich
weit. Wir kommen zu einer Abzweigung, wo der Weg über die Traunwand
zum Gamsfeld führt.
Der Gipfel ist nun fast erreicht. Der Gosaukamm zeigt sich in ungewohnter,
schräger Perspektive. Die Rundsicht ist überwältigend.
Beim Abstieg bleiben wir auf demselben Weg, nur kurz nach der Angerkaralm,
bleiben wir auf der Forststraße und wandern mehr oder weniger
eben zur Rinnbergalm. Die ist im Sommer bewirtschaftet, ca. 100 Kühe
weiden hier heroben. Eine der Almen ist die
Sie wird von Anton und bewirtschaftet. Hier gibt auch Käseerzeugung.
Vom Hausbankerl hat man eine herrlich Aussicht auf den Dachstein.
Beim Abstieg muß man kurz der Forststraße folgen. Es gibt
jedoch dann bei einem Wegweiser die Möglichkeit, auf einen Waldweg
auszuweichen, der uns genauso wieder zu unserem Ausgangspunkt zurückbringt.
|
|
|
|