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Der Donnerkogel ist kein Wanderberg. Immer wieder
gilt es einige Steilstufen zu überwinden, die sehr felsig sind.
Besonders bei Näße kann das sehr unangenehm sein. Es
ist eine hochalpine Tour. Weit ist es ja nicht, aber wer nicht in
der Früh aufsteigt, sollte sich vorher erkundigen, wann die
letzte Seilbahn der Gosaukammbahn talwärts fährt.
Von der Seilbahnstation geht es anfangs auf breitem Weg zur Gablonzerhütte.
Nun verläßt man den breiten Weg und wendet sich nach
links steil bergan zum Törlecksattel. In unmittelbarer Nähe
beginnt auch der beliebte Intersport Klettersteig auf den Donnerkogel.
Einige Minuten später erreichen wir bei einer Wiese den Unteren
Törlecksattel, wo der Weg auf den Donnerkogel nach links abzweigt.
Der Weg, der gerade weiter geht, führt zu Stuhlalm.
Der Große Donnerkogel ist der nördliche Eckpfeiler des
Gosaukammes.Die Aussicht vom Gipfel Richtung Dachstein und Bischofsmütze,
der herrliche Tiefblick zum Gosausee hat schon immer die Bergsteiger
fasziniert.
Wer nicht am selben Weg zurückgehen will, kann vom Donnerkogel
Richtung Stuhlalm weitergehen. Dieser Steig ist jedoch sehr ausgesetzt
und sollte nicht unterschätzt werden. Er ist teilweise versichert.
Kinder sollten auf jeden Fall angeseilt werden.
Der Erlebniswert ist jedoch sehr hoch. Wer nach der Besteigung des
Strichkogels noch gut in der Zeit liegt, der kann mit dem 2101 m
hohen Angerstein noch einen weiteren Gipfel erklimmen. Zu bedenken
gilt es aber, daß man nach Erreichen der Stuhlalm noch zurück
zur Seilbahn muß. In der Nachmittagssonne kann das ein heißes
Unterfangen sein.
Der direkte Abstieg über das Weitkar zur Scharwandhütte
ist ohne ortskundigen Bergführer nicht zu empfehlen, da es
hier keinen Weg gibt, sondern nur ein Schuttkar, auf dem die Fortbewegung
äußerst mühsam ist.
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