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Wanderführungen:
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Vorderer Gosausee - Roßrücken
- Beerwurzkogel -
Hinterer Gosausee - Vorderer Gosausee
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3. August 2007: Zu siebt starten wir um kurz nach acht Uhr beim
Gosauerhof. Das Wetter ist wieder traumhaft schön und es ist
angenehm kühl, gerade richtig für eine Bergtour. Brigitte
hat noch allen ein Lunchpaket hergerichtet, damit niemand verhungert.
Es kann losgehen.
Von Vorderen Gosausee geht es noch kurz entlang des Sees bis zur Abzweigung
Ebenalm. Nach 200 Metern verlassen wir schon die Forststraße
und steil bergan geht es auf einem schmalen Weg. Rasch gewinnen wir
Höhe und erreichen mit dem "Theater" den ersten Aussichtspunkt.
Der Gosaukamm ist hier zum Greifen nahe. Die kurz zuvor erreichte
Straße ist hier auch schon wieder zu Ende und auf einem alten
"Jägerweg" wandern wir gemütlich weiter. Der Weg
ist hier nicht mehr steil. Wo der Wald sich lichtet, zeigt sich der
Gosaukamm von seiner schönsten Seite. Ab und zu versperrt ein
umgefallener Baum den Weiterweg, doch Gott sei Dank hat der Orkan
Kyrill hier trotzdem kaum nennensewerte Schäden hinterlassen.
Mehr als einen kleinen Umweg müssen wir nicht in Kauf nehmen.
Nach 2 Stunden gemütlicher Wanderung kommen wir zu einer Jagdhütte,
wo wir eine kurze Pause machen. Unser nächstes Ziel ist die Naßtalalm.
Wir verlassen den Wald und wandern durch ein schmales Tal über
Wiesen, den Gosaukamm nun im Rücken. Nur Steigspuren weisen darauf
hin, daß wir uns auf einem Weg befinden, farbige Markierungen
gibt es hiern keine. Als Markierung dienen sogenannte "Tauben",
das sind Steine, die auf anderen Steinen liegen. Von der Naßtalalm
sind kaum noch Überreste zu sehen, das ist schon sehr, sehr lange
her, daß diese Alm bewirtschaftet war. Ein kleine Höhle,
die nach außen mit Steinen umgeben ist, diente als Vorratskeller.
Nun ist es nicht weit bis wir den höchsten Punkt erreichen werden.
Kurz davor treffen wir auf den markierten Weg, der von Hallstatt zum
Hinteren Gosausee führt. Nach einer Pause trennen wir uns, zwei
gehen mit mir zum Gipfel des Beerwurzkogel, die anderen beginnen schon
mit dem Abstieg zum Hinteren See.
Wir geben noch einmal richtig Gas und stehen eine 3/4 Stunde später
am Gipfel des 2006 m hohen Beerwurzkogels. Der Rundblick ist gewaltig,
auch wenn die Sicht heute nicht mehr so klar wie gestern ist.
Nur kurz machen wir Pause und schon geht es wieder talwärts.
Kurz vor dem Hinteren See hole ich ein Pärrchen der anderen Gruppe
ein und gemeinsam erreichen wir den Hinteren Gosausee. Ich springe
kurz in den See und dann gibt es das verdiente Bier bei der Holzmeisteralm.
Gegen 5 Uhr sind wir schließlich wieder beim Gosauerhof. Wenig
später geht ein heftiges Gewitter nieder. Da haben wir nochmals
Glück gehabt, denn da wären wir ordentlich naß geworden. |
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